Der „Bund jüdischer Verfolgter des Naziregimes“ wurde 1963 von DI Simon Wiesenthal als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen, um einen organisatorischen Rahmen für seine Tätigkeit und die Arbeit seines kleinen Teams zu schaffen.

Nach seinem Ableben im Jahr 2005 widmet sich der Verein – in Fortführung des Lebenswerkes von Simon Wiesenthal – weiterhin dem Kampf gegen das Vergessen der Greuel der Schoah, gegen Neonazismus und Antisemitismus – sei es auch in Form von Antizionismus – in allen Bereichen der Gesellschaft.

Der Verein möchte in seinen Anstrengungen verstärkt auch die nachkommenden Generationen ansprechen. Seit 2011 lautet der Vereinsname in diesem Sinne „Bund jüdischer Verfolgter des Naziregimes, Aktivisten und Aktivistinnen gegen Neonazismus und Antisemitismus – BJVN“. Dies signalisiert unser Anliegen, durch eine kritische und aufklärende Öffentlichkeitsarbeit zur gesellschaftspolitischen Bewusstseinsbildung beizutragen.

Das durch die Arbeit Wiesenthals und des BJVN entstandene Archiv wurde dem VWI 2017 als Leihgabe übergeben, wo es weiterhin für die zeitgeschichtliche Forschung zugänglich ist.

Vereinsvertretung:

  • Obfrau: Dr. Joanna Nittenberg
  • Obfrau-Stv.: Mag. Claire Fritsch
  • Schriftführer: Dr. Georg Teichmann
  • Kassier: Mag. Raimund Fastenbauer
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